Blog mit Word Press einrichten (1)
Teil 1: Warum nicht Blogger?
Bloggen ist die einfachste Sache der Welt. Das sagt zunächst die Definition, und die Unmenge an Providern, die Blogging anbieten, sind ebenfalls dieser Meinung. Es ist in der Tat kinderleicht, einen Blog einzurichten, so z.B. bei Blogger. Das geht in ein paar Minuten mit vorgefertigten Schablonen und Hosting über Blogger selbst. So schnell kommt man heutzutage zu einer eigenen Webseite.
Bald jedoch beginnt sich die Spreu vom Weizen zu trennen, nämlich genau dann, wenn man diverse Features, Designvorstellungen und Wartungsprozeduren realisieren möchte. Auch da kann Blogger noch recht gut mithalten – mobiles Blogging, Vorlage-Änderung, Team-Blog und so weiter. Diese Kombination aus einfachem Einstieg, kostenloser Nutzung und relativ vieler Gestaltungsfreiheiten machen Blogger für viele Einsteiger zur ersten Wahl. Ich zähle auch dazu.
Der Härtetest für Blogs kam für mich über eine längere Reise, die ständigen Zugriff auf Blogger über irgendwelche Internet-Cafés erforderte. Die Ernüchterung war groß. Blogger hat so seine technischen Schwierigkeiten, deren Hintergründe ich nicht kenne, entweder Hardware oder Software-seitig; Tatsache ist aber, dass der Dienst in rund 10-20% der Fälle ganz oder teilweise nicht verfügbar war. Die größten Schwierigkeiten bestanden im Bild-Upload, aber auch einfachste Funktionen wie das Login oder das Verfassen eines Drafts konnten nicht durchgeführt werden. Am unangenehmsten waren aber jene Vorfälle, in denen ein Post geschrieben und zur Veröffentlichung freigegeben wurde, der Prozess selbst aber hängen blieb und weder ein Draft noch ein publizierter Post zurück blieb.
Jeder, der regelmäßig eigenen Content schreibt, weiss, was das bedeutet:
- ich verliere Original-Text, den ich nie 1:1 rekonstruieren kann
- ich muss in Zukunft mit Sicherungskopien arbeiten, was vielfachen Manipulationsaufwand bedeutet
- ich habe Schwierigkeiten, einen Publikationszeitplan einzuhalten
Lange Rede, kurzer Sinn: Blogger ist in vielen Bereichen unzuverlässig und für den ambitionierten Gebrauch eher nicht zu empfehlen. Ich suchte nach einer Alternative, und in Wordpress hatte ich eine gefunden.
Teil 2




May 8th, 2006 at 6:15 am
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May 10th, 2006 at 5:54 am
[...] Teil 1, Teil 2, Teil 4 der Serie [...]
May 12th, 2006 at 5:49 am
[...] Für alle diejenigen, die sich diese Arbeit nicht antun wollen, gibt es ein halbes Dutzend vorgefertigter Design-Vorlagen. Auch wenn sie schön sind, das eigene Design sollte vorgezogen werden. Ihre Arbeit ist individuell, und das soll das Äußere des Blogs auch widerspiegeln. Somit steht einem erfolgreichem Blogging nichts mehr im Wege - was das CMS betrifft.Teil 1, Teil 2, Teil 3 der Serie [...]
May 19th, 2006 at 7:39 pm
[...] Eigentlich hatte ich die Serie (Teil 1, Teil 2, Teil 3, Teil 4) zur Blog-Installation mit WordPress abgeschlossen gedacht, aber im Laufe der Arbeiten tauchen immer wieder Situationen auf, die mich länger als 5 min nachdenken lassen. Hier meine Tipps und Ratschläge: [...]
June 19th, 2006 at 7:31 am
[...] Kommen wir zum Inhalt: Biz Stone führt recht behutsam in die Thematik ein und erstellt zusammen mit dem Leser einen ersten Blog (unter Blogger.com) . Er versäumt es nicht, die rudimentärsten HTML-Tags und Codes zu erklären, die auch bei einer intuitiven und hilfreichen Oberfläche wie bei Blogger.com mehr als einmal gebraucht werden. (Ergänzung: wer sich für die Blog-Software WordPress interessiert, findet hier nützliche Tipps zum Einrichten von Blogs mit WordPress…) [...]